Sprengtermin Kraftwerk Knepper - Am 17. Februar knallts!

15.01.2019

Am 17. Februar 2019 werden die markanten Landmarken weichen.

Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein vom alten Kohlekraftwerk
Gustav Knepper werden im Zuge der Rückbauarbeiten gesprengt.
2017 kaufte die Hagedorn Unternehmensgruppe das bereits 2014
stillgelegte Kraftwerk von Uniper und dem EON Konzern. Das Areal
zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund mit seinen 580.000
Quadratmetern Fläche wird einer neuen Nutzung zugeführt. Hierbei
kommt die gesamte Prozesskette von Hagedorn zum Tragen. Vom
Abriss über das Recycling, den Tiefbau und die Revitalisierung: Es
bleibt alles in einer Hand.
Auch die Sprengungen werden konzernintern durchgeführt. Die
Deutsche Sprengunion, eine Hagedorn Tochtergesellschaft,
übernimmt diese Aufgabe und hat in Vorbereitung bereits über 1.500
Bohrungen durchgeführt. Der 210 Meter hohen Schornstein, der 128
Meter hohe Kühlturm und das knapp 70 Meter hohe Kesselhaus
werden bald Geschichte sein.
Für die Sprengung wird rund um die Sprengobjekte ein Sperrbereich
von 350 m bis 620 m errichtet. Im unmittelbaren Nahbereich werden
zudem Evakuierungen stattfinden. Ferner gibt es umfangreiche
Straßensperren rund um den Bereich und keine Parkmöglichkeiten
in der Nähe des Geländes. Die Bürger werden gebeten, den
Sperrbereich weiträumig zu umfahren und bei Interesse mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Die Evakuierung startet am Sonntagmorgen um 08:00 Uhr. Alle
evakuierten Anwohner sind dann zu Gast bei Hagedorn und werden in
der Wärme eines eigens aufgestellten Zeltes zu einem ausgiebigen
Frühstücksbuffet eingeladen.
Gegen 11:00 Uhr findet die erste Sprengung statt. Das Kesselhaus
wird den Anfang machen und kurz darauf folgen Schornstein und
Kühlturm. Gut 28.400 t Stahlschrott und Bauschutt werden von den
drei Gebäuden übrigbleiben.


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