Brownfieldkataster - wer nicht weiß wo - kann nicht entwickeln

13.09.2018

Den allermeisten Bewohnern in Deutschland dürfte mittlerweile bekannt sein, dass es gerade in den Metropolen an ausreichend Wohnraum- aber auch Gewerbeflächen mangelt. Was vielen aber nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass es durchaus eine Vielzahl an (Brach-)Flächen gibt, die entwickelt werden könnten.

Nur werden die in Deutschland unzureichend erfasst. Es gibt bereits sehr gute Modelle in einzelnen Städten, aber kein einheitliches System, in denen diese Potentialflächen nach einem klar strukturierten System erfasst werden. Auch wenn es einfach klingen mag, aber es wäre eine Mammutaufgabe: die Etablierung eines einheitlichen Brach- bzw. Brownfieldkatasters für die gesamte Republik. In diesem Kataster könnten sämtliche Brach-, Altlasten- und Baulückenflächen eingetragen werden. Vorbildcharakter ist hierfür Großbritannien, die schon seit Jahren über ein solches Kataster verfügen. Dieses würde ermöglichen, dass sowohl die Kommunen als auch Investoren (überhaupt erst) einmal wissen, wo sich dies Flächen befinden und wer im Optimalfall Ansprechpartner hierfür ist. Gemeinsam ließe sich dann auch weiterhin nachhaltige Stadtentwicklung betreiben ohne die Neuinanspruchnahme von wertvoller Grünfläche zu fordern.


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