BImA ändert Vergabepraxis - Kommunen können vergünstigt "einkaufen"

08.07.2018

Das Haushaltsgesetz für 2018 wurde in der vergangenen Woche im Bundestag verabschiedet. Eine wichtige Änderung: die Vergabepraxis bei den bundeseigenen Immobilien, welche durch die BImA verwaltet werden. Damit ist es Städten und Kommunen nun möglich, Flächen, welche sie zur Erfüllung ihres öffentlichen Auftrages benötigen, günstig zu erwerben und an private Dritte zum gleichen Preis weiterzuverkaufen. Ein Segen gerade für die, welche günstigen Wohnraum schaffen wollen, wie z.B. Wohnungsbaugenossenschaften.

Denn immer noch besitzt die BIma bundesweit 87.000ha - wovon natürlich nicht alles für Wohnraum nutzbar ist, aber dennoch vieles besser genutzt werden kann, wenn die Brachen veräußert würden. In den großen Top 7 sitzt die BIma immerhin noch auf 230ha, was auf Grund des gefühlten Flächenmangels, die Begehrlichkeiten weiter steigen lassen wird. Jedoch wies die Regierung direkt darauf hin, dass die wenigsten Flächen davon als geeignetes Bauland gesehen werden kann.


Über uns

Brownfield 24 - Deutschlands erste Plattform für Grundstücke, Netzwerk & Wissen rund um Brownfields.

Von der Revitalisierungsfläche, über geeignete Projektpartner bis hin zu aktuellen Brownfield-Nachrichten, bietet die Plattform ein einzigartiges Angebot.

Newsletter

Verpassen Sie nichts! Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Brownfield 24.

Hier berichten wir über spannende Revitalisierungsprojekte, Wissenswertes über Altlastenflächen, kontaminierte Grundstücke, Neuigkeiten aus Politik und Recht sowie über alles Weitere zu den Themen Konversionen, Problemgrundstücke und Insolvenzen.

Kontakt