Baywobau plant Wohnquartier in Halle (Saale)

Das letzte unbebaute Grundstück in der Hallenser Innenstadt wird revitalisiert.

22.11.2017

Das alte Gebäude des Herstellerverbunds Rundfunk- und Fernmeldetechnik in der Hallenser Innenstadt wurde bereits vor neun Jahren abgerissen. Seitdem liegt die Immobilie brach und wartet auf ein neues Nutzungskonzept. Der Bauträger Baywobau kaufte das Areal im Juni dieses Jahres von der Bankaktiengesellschaft (BAG) und plant die Entwicklung eines modernen Wohn-Carrés mit fünf bis sechs Geschossen und Tiefgarage. Auf insgesamt 20.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen zukünftig 250 Wohnungen verfügbar werden, von denen ein Großteil vermietet werden soll. Eigentumswohnungen sind nur für einen geringen Anteil der Fläche vorgesehen.

Ein positiver Bauvorentscheid für das moderne Wohnquartier liegt bereits vor. Dieser wurde auf Grundlage des Entwurfs für einen Bebauungsplan der ortsansässigen Däschler Architekten & Ingenieure von der Stadt ausgestellt, der bereits 2015 eingereicht wurde. Baywobau prüft zurzeit alternative Entwürfe, die unter anderem Mischnutzungskonzepte aus Wohn-, Büro- und Hotelfläche vorsehen. Primäres Ziel bleibt aber die Generierung neuen Wohnraums, denn dieser ist in Halle kaum verfügbar. Das ehemalige Gelände des Herstellerverbunds Rundfunk- und Fernmeldetechnik (RFT) liegt zentral zwischen Ernst-Toller-Straße und Rudolf-Breitscheid-Straße und ist aktuell das letzte noch unbebaute Grundstück in der Hallenser Innenstadt.

Ein Name für das neue Quartier steht bereits fest: „Riebecks Gärten“ wird die Immobilie zukünftig heißen und stellt damit sowohl einen geografischen Bezug zum naheliegenden Riebeck-Platz her, als auch zur historischen Person Carl Adolph Riebeck. Der Bergwerksunternehmer war seiner Zeit der reichste Bürger von Halle und hatte wesentlichen Anteil an der industriellen Geschichte der Stadt.


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